Foto Rebe Riesling

Riesling

Eine der feinsten Weinreben der Welt ist fraglos der Riesling. Sein Geschmack ist je nach Ausbau gekennzeichnet von Aromen wie Apfel, Pfirsich, Pampelmuse, Zitrone oder Passionsfrucht. Der Wein ist leicht bis mittelschwer und besitzt eine hohe Lagerfähigkeit von fünf bis zehn Jahren. Im Laufe der Jahre weichen die Fruchtaromen zugunsten der mineralischen Note. Außerdem hat er die Eigenschaft, den Charakter der jeweiligen Lage aufzunehmen. Daher ist sein Aroma je nach Lage, Klima oder Ausbau oft recht unterschiedlich. Mit seiner rassigen Säure ist er bei vielen Weinkennern beliebt. Der spitzen Riesling bringt aber auch edelsüße Weine hervor, die oft als Eiswein geerntet werden. Ebenso eignet sich diese Rebsorte zur Herstellung von Schaumwein und Sekt.

Als Begleiter von Speisen ist er vielseitig. Zu Fisch, Schalentieren, Geflügel, Kalb, asiatischer Küche oder Frischkäse ist er ein idealer Begleiter.

Anbau

Neben dem Müller-Thurgau ist der Riesling die am meisten angebaute Weinsorte. Man vermutet, sie stammt von einer wilden Rebe am Oberrhein ab. Vor dem Jahre 1500 wurde sie das erste Mal urkundlich erwähnt. In gemäßigten klimatischen Zonen erzielt sie nach langen Reifezeiten die besten Ergebnisse. Besonders in steinigen Steillagen wie in Flusstälern, gedeiht die Traube unter optimalen Bedingungen. Riesling-Weine genießen auch international ein hohes Ansehen und stehen für besondere Qualität.