Wir über uns

Drei Generationen Weinbau mit Tradition.
Genau lässt sich heute nicht mehr datieren, seit wann bei den Kleins Wein angebaut wird, jedoch ist diese Tradition seit über 200 Jahren weitergegeben worden, soweit man das verlässlich sagen kann. „So lange ich denke kann, hat es in unserer Familie Weinbau gegeben”, so Hubert Klein, stolz auf die so eben eingebrachte Ernte.
Vieles im Weinbau hat sich seit früher verändert, so sind heute moderne Maschinen hinzugekommen, die die damals oft harte Arbeit doch sehr erleichtern. Einiges an Handarbeit ist trotzdem übriggeblieben.
Neben dem Weinbau betreibt der Bruder noch einen landwirtschaftschaftlichen Betrieb mit ökologischem Agraranbau und eine Schweinezucht. Die Produkte daraus sowie der Wein werden im eigenen Hofladen vermarktet, wobei die gute Zusammenarbeit mit einem ortsansässigen Metzger eine leckere Wurst hervorbringt.
Doch bevor Sie unseren auch mit Prädikat ausgezeichneten Wein probieren dürfen, haben wir einiges an Arbeit hineingesteckt.
Rebpflanzung mit einer Pflanzmaschine. Durch den Einsatz einer lasergesteuerten Rebenpflanzmaschine gehört das mühsame Pflanzen von Hand der Vergangenheit an. Mit dieser Pflanzmaschine sind bis zu 1000 Pflanzungen pro Stunde möglich. Pflanzen mit langen Wurzeln und mit festem Sitz ergeben dabei den besten, nahezu 100%igen Anwuchs.
Danach erfolgt das Einrücken der feuerverzinkten Stahlzickel.
Heute kommen in unserem Betrieb nur noch verzinkte Stahlstickel zum Einsatz. Damit entfällt das Einschlagen von Krampen u.ä.
Hier werden die Bodenanker gesetzt.
Bei uns in Rheinhessen kommen überwiegend die Drahtrahmenanlagen zum Einsatz, die hier auf dem Bild jetzt verdrahtet werden.
Damit die Pflanzen hochwachsen können, werden Pflanzpfähle gesetzt.
Zum Schluss werden die Schutzkörbe gegen Wildverbiss über jede Weinrebe gesteckt.
Wenn wir alles richtig gemacht haben, steht am Ende des Sommers eine Rebe mit vollreifen Trauben zur Ernte an. Übrigens können rote Trauben auch einen weissen Wein hervorbringen, die Färbung entsteht nämlich nur durch die Verkelterung mit der Haut. Der reine Rebensaft ist goldfarben.